Parkplatzes am Museumshafen Övelgönne, Anleger Neumühlen, Stellplätze belegt mit Autos und  das wunderschöne Hafenpanorama

Wenn drei sich streiten, freuen sich vier. Zu diesem Ergebnis ist es jetzt bei der Auseinandersetzung um den Parkplatz am Museumshafen Oevelgönne gekommen. Zukünftig übernimmt die gemeinnützige GmbH „jugend hilft jugend-Arbeit“ die Verwaltung und den Betrieb des Parkareals mit dann 40 Plätzen.

Kapitelübersicht

Gewinnbringende Auseinandersetzung

Die umliegenden Gastronomen hatten in den vergangen Wochen gegen den ursprüngliche Plan des Museumshafens Oevelgönne protestiert, den Parkplatz mit 40 Stellplätzen zu schließen. Zukünftig übernimmt der gemeinnützige Verein jugend hilft jugend-Arbeit die Verwaltung und den Betrieb des Parkareals. Der Platz wird von 10 bis 22 Uhr bewacht und steht sowohl den Besuchern des Museumshafens, als auch denen der Restaurants zur Verfügung. Das Parken kostet in Zukunft 1,50 Euro für eine Stunde.

„Mit dieser Regelung haben wir letztendlich eine Lösung gefunden, die einerseits dem Museumshafen und den anliegenden Gastronomen und andererseits den Besuchern des Elbstrandes in Neumühlen nutzt“, sagte Hinnerk Fock, Leiter des Bezirksamtes Hamburg Altona.
Auch Kai Wiese, Vorstandsvorsitzender des Vereins jugend hilft jugend Hamburg, zeigte sich zufrieden: „Diese Entscheidung bedeutet auch, dass neue Arbeitsstellen für Menschen geschaffen werden, die aus sozial belasteten Umfeldern stammen. Damit konnten alle Interessen berücksichtigt werden – und darüber hinaus erhalten einige Menschen eine neue Lebensperspektive.“

Zum Hintergrund

Der Verein jugend hilft jugend Hamburg ist seit 1970 als Träger vielfältiger, differenzierter Projekte Bestandteil des Hamburger Hilfesystems. Das integrale, situationsbezogene, individuelle Netzwerk von stationären, teilstationären und ambulanten Interventionsmöglichkeiten, verbunden mit unterschiedlichen Selbsthilfemöglichkeiten und starker Verankerung in den Stadtteilen, bietet Möglichkeiten der optimalen Versorgung. Die enge Kooperation innerhalb des Trägers wird ergänzt durch die gute Kooperation auf fachlicher und politischer Ebene zu anderen Trägern und Behörden des Hamburger Hilfesystems.

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